Technische Beurteilung im Gespräch klären. 30 Minuten, wir gehen Ihre Systemlandschaft durch.
Fünf Fragen trennen in der Praxis geeignete von ungeeigneten Lösungen: Wo liegen die Daten und wer hat Zugriff darauf? Lässt sich der Grad der Autonomie selbst festlegen? Sind Antworten auf eine Quelle zurückführbar? Wie tief reicht die Anbindung an bestehende Systeme? Und gibt es Referenzen aus einer Branche mit vergleichbarer Regulierung?
Die folgenden Abschnitte beantworten diese fünf Fragen für aiaibot, in derselben Reihenfolge. Dazu gehört auch die ehrliche Gegenprobe: Wenn Ihre Anforderung ein einzelner FAQ-Bot auf einer Website ohne Systemanbindung ist, sind Sie mit einer schlankeren Lösung besser bedient. Der Aufwand einer Plattform lohnt sich, sobald mehrere Kanäle, mehrere Abteilungen oder regulierte Daten im Spiel sind.
Die Plattform ist als Microservice-Architektur auf Kubernetes aufgebaut. Sie wird in Python, Java und JavaScript entwickelt und in der Schweiz betrieben. Dies ist auch im Verzeichnis von Swiss Made Software dokumentiert, wo swiss moonshot AG als zertifiziertes Mitglied geführt ist. Auf dieser Basis laufen alle Anwendungen:
Der KI-Chatbot beantwortet Anfragen aus Ihrer freigegebenen Wissensbasis, im Web, im Intranet und in bestehenden Kanälen.
Der KI-Agent führt Anliegen end-to-end aus: Daten abrufen, Aktionen auslösen, Ergebnisse zurückschreiben.
Die E-Mail-Automatisierung klassifiziert eingehende Nachrichten, zieht die nötigen Informationen und bereitet die Antwort vor.
Die Prozessautomatisierung bildet mehrstufige Abläufe über Abteilungen und Systeme hinweg ab.
Voice bringt dieselbe Wissensbasis nur per Sprachsteuerung.
Über Workflows, die festlegen, wann das System antwortet, wann es handelt und wann es zurückfragt. Der Grad der Autonomie ist keine Eigenschaft des Modells, sondern eine Einstellung, die Sie pro Anwendungsfall selbst bestimmen.
Praktisch heisst das drei Dinge. Erstens: Sie definieren, welche Aktionen überhaupt ausgelöst werden dürfen und welche eine menschliche Freigabe brauchen. Zweitens: Sie legen fest, was passiert, wenn keine belastbare Antwort gefunden wird. In aller Regel ist das die Übergabe an eine Person statt einer geratenen Auskunft. Drittens: Antworten bleiben auf ihre Quelle zurückführbar, weil die Quelle vor der Antwort gesucht wurde.
Das ist der Punkt, an dem sich Systeme unterscheiden. Ein Modell, das seine Herkunft nicht benennen kann, ist in einer regulierten Organisation nicht freigabefähig, auch wenn seine Antworten noch so gut klingen.
Angebunden wird über definierte Schnittstellen an die Systeme, in denen Ihre Prozesse ohnehin laufen: Ticketing, CRM, ERP, Website und CMS, E-Mail, Telefonie und Intranet. Die Anbindung entscheidet darüber, was das System tun kann. Ohne sie bleibt auch eine gute KI auf Auskünfte beschränkt.
Für die Beurteilung ist weniger die Liste relevant als die Tiefe: Kann das System Daten nur lesen, oder auch schreiben und Vorgänge abschliessen? Bei aiaibot ist beides möglich, und welche Richtung erlaubt ist, legen Sie pro Anwendungsfall fest.
Über Single Sign-on und rollenbasierte Berechtigungen. Damit gelten dieselben Identitäten und dieselben Zugriffsregeln wie in Ihren übrigen Systemen, und die KI beantwortet keine Frage, die die anfragende Person ohnehin nicht stellen dürfte.
In Projekten mit Banken, Spitälern und öffentlichen Verwaltungen ist das erfahrungsgemäss der Punkt, an dem eine Lösung durch die interne Sicherheitsprüfung kommt oder eben nicht. Berechtigungen müssen sauber geführt sein, bevor Wissen angebunden wird. Ein System kann sie abbilden, aber nicht ersetzen.
Die Wissensbasis wird auf Servern in der Schweiz gehostet, und es findet keine Datenübermittlung in die USA statt. Daten werden verschlüsselt übermittelt und in definierten Zyklen automatisch gelöscht.
Rechtlich ist das keine Formalie. Das revidierte Datenschutzgesetz ist seit dem 1. September 2023 in Kraft, und der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte hält fest, das DSG sei technologieneutral formuliert und deshalb auf KI-gestützte Datenbearbeitungen direkt anwendbar. Zweck, Funktionsweise und Datenquellen der Bearbeitung müssen transparent gemacht werden. Eine Plattform muss diese Anforderung technisch erfüllbar machen.
Unsere Plattform erfüllt die Anforderungen der europäischen Datenschutz-Grundverordnung.
Entwickelt und betrieben in der Schweiz, nach Schweizer Datenschutzstandards.
Ihre Daten werden auf Servern in der Schweiz gehostet.
Daten werden nach vordefinierten Zyklen periodisch automatisch gelöscht.
Zugriff auf Daten und Funktionen wird über Rollen gesteuert, sodass jede:r Nutzer:in nur sieht, was für die eigene Rolle relevant ist.
Zeit bis Go-Live:
Nach unserer Projekterfahrung mindestens ein Jahr
Was aufzubauen ist:
Wissensanbindung, Berechtigungen, Schnittstellen, Betrieb, Monitoring
Spezialwissen:
Muss intern aufgebaut oder eingekauft werden
Was bei Ihnen bleibt:
Kontrolle über jedes Detail, Verantwortung für den Betrieb
Zeit bis Go-Live:
Bereits ab 4-6 Wochen, abhängig von Dokumentenlage und Anbindungen
Was aufzubauen ist:
Plattform ist vorhanden und muss nur konfiguriert werden
Spezialwissen:
Wird von aiaibot zur Verfügung gestellt
Was bei Ihnen bleibt:
Kontrolle über Daten, Autonomiegrad und Freigaben
Über 200 Organisationen setzen aiaibot ein, darunter Kantone, Spitäler, Kantonalbanken, Versicherungen und Verkehrsbetriebe. Die Referenzen sind namentlich aufgeführt, nicht anonymisiert.
Für eine technische Beurteilung ist das meist aussagekräftiger als eine Funktionsliste: Wer eine Kantonalbank oder ein Kantonsspital durch die interne Sicherheitsprüfung gebracht hat, hat die Anforderungen bereits einmal erfüllt, die bei Ihnen anstehen.
FAQs
In den meisten Projekten kommen GPT-Modelle von OpenAI zum Einsatz, kombiniert mit RAG. Das Sprachmodell liefert dabei die Sprachfähigkeit, die Inhalte stammen aus Ihrer Wissensbasis. Beides bleibt getrennt und Ihr Wissen fliesst nicht ins Modell ein.
Betrieben werden die Modelle nicht direkt bei OpenAI, sondern über Microsoft Azure. Vertraglich ist geregelt, dass Ihre Anfragen nicht zu Trainingszwecken verwendet und spätestens nach 30 Tagen gelöscht werden. Ihre Wissensbasis selbst bleibt davon getrennt und liegt auf Servern in der Schweiz.
Am Anfang steht ein Gespräch, in dem wir gemeinsam bestimmen, wo die Plattform in Ihrem Unternehmen den grössten Nutzen bringt. Sie erhalten dazu konkrete Szenarien und Anwendungsmöglichkeiten für Ihre Abläufe, nicht eine allgemeine Produktvorstellung.
Danach folgt ein Proof of Concept: ein abgegrenzter Anwendungsfall, an dem sich überprüfen lässt, ob die Lösung im Alltag trägt. Erst wenn das Ergebnis stimmt, wird auf weitere Prozesse, Aufgaben oder Abteilungen ausgeweitet.
Zwei Dinge kommen von Ihnen: die internen Daten und das Wissen, auf die die KI zugreifen soll, sowie Ihre Vorgaben zu Gestaltung und Benennung, damit die Lösung nach Ihrem Haus aussieht und nicht nach Standardsoftware.
Dazu braucht es eine fachliche Ansprechperson für die Inhalte und jemanden mit Zugriff auf die anzubindenden Systeme. In regulierten Organisationen kommt die übliche Begleitung durch Datenschutz und Informationssicherheit hinzu. Deutlich weniger als bei einer Eigenentwicklung.
swiss moonshot AG
Hochbordstrasse 40
8600 Dübendorf
Schweiz
aiai@aiaibot.com