Use Case
Brändi verbessert mit der Plattform von aiaibot den Informationszugang für interne und externe Zielgruppen in unterschiedlichen Prozessen. Neben einem externen GPT-gestützten Chatbot wurden unter anderen ein internes, KI-basiertes Wissensmangement, ein IT-Bot zur Unterstützung des IT-Supports sowie eine Unterstützung beim Verfassen von Klient:innenjournalen umgesetzt. Die Lösungen steigern Effizienz, fördern digitale Inklusion und zeigen, wie neue Technologien erfolgreich in einem sensiblen Umfeld eingeführt werden können.
Ziel
Das Hauptziel der Integration der KI-Funktionalitäten war:
Intern: Effizenzsteigerung durch eine schnelle Abfrage von unternehmensinternen Informationen, Automatisierung von Prozessen & Entlastung des Fachpersonals.
Highlight
Seit der Einführung des Chatbots werden im Wissensmanagement monatlich mehrere Hundert Interaktionen verzeichnet. Beim Verfassen des Klient:innenjournals werden mehr als 25% aller Einträge durch die KI unterstützt. Dies führt zu einer deutlichen Entlastung des Personals und einer spürbaren Verbesserung der Benutzererfahrung.
Brändi setzt sich für die Inklusion von Menschen mit vorwiegend kognitiven oder psychischen Beeinträchtigungen in Arbeit, Gesellschaft und Kultur ein. Im Kanton Luzern werden so 1‘100 geschützte Arbeits- und Ausbildungsplätze sowie 340 Wohnplätze angeboten. Mit vielfältigen Projekten und Dienstleistungen ermöglicht Brändi eine selbstbestimmte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sowie individuelle Förderung und ein integratives Umfeld.
Brändi bietet auf ihrer Webseite umfassende Informationen zu ihren vielfältigen Projekten, Dienstleistungen und Angeboten. Dadurch stellte sich die Suche nach Informationen oft als Herausforderung dar. Es wurde die Notwendigkeit einer Lösung erkannt, die sowohl die Nutzerzufriedenheit als auch die Effizienz steigern sollte. Daraufhin entschied sich Brändi zur Implementierung eines Generative AI Chatbots, um die Kommunikation und den Informationszugang zu optimieren.
Die Idee zur Implementierung generativer KI entstand im Rahmen der Neugestaltung der Brändi-Webseite und dem Bedürfnis das interne Wissensmanagement zu verbessern - mit dem Ziel, Informationen zugänglicher zu machen und wiederkehrende Anfragen zu reduzieren. Der erste sichtbare Schritt war der externe Chatbot, der Besuchende rund um die Uhr auf der Webseite unterstützt. Dank generativer AI liefert er präzise, kontextbezogene Antworten aus der Webstruktur.
Parallel wurden weitere Lösungen für interne Anwendungsfälle realisiert:
Ein Wissens-Chatbot erleichtert dem Fachpersonal den Zugang zu internen Informationen wie Richtlinien, Prozessen oder Arbeitszeitregelungen – die entsprechenden Dokumente können mittels Link direkt angezeigt werden.
Ein IT-Service-Bot hilft dem IT-Support bei technischen Anliegen, indem er ähnliche, bereits gelöste Tickets aus dem JIRA-System leicht auffindbar macht und so Informationen aus über 6000 Tickets schnell zugänglich sind.
Ein weiterer Meilenstein ist die GPT-gestützte Schreibassistenz für Klient:innenjournale in der Fallführungssoftware CASEnet. Sie unterstützt das Fachpersonal dabei, tägliche Dokumentationseinträge sprachlich korrekt und beschreibend zu formulieren.
Besonders bemerkenswert:
Mit der direkten Integration dieser Funktion in die Fallführungssoftware und der damit verbundenen intuitiven Nutzung ist die Akzeptanz und Nutzung der KI-Funktionalität deutlich gestiegen.
Brändi verfolgt das Ziel, digitale Barrieren weiter abzubauen und neue Technologien im Sinne der Inklusion zugänglich zu machen. Der nächste Entwicklungsschritt liegt im Bereich Voice.
«Die Idee ist, künftig auch Klient:innen über Sprachschnittstellen einen einfachen Zugang zu Informationen zu ermöglichen, beispielsweise für interne Wissensabfragen», so Patrick Brunner, Projektleiter Applikationen bei Brändi.
Ein sprachgesteuerter Assistent würde den bestehenden Chat um eine weitere barrierefreie Interaktionsmöglichkeit erweitern.
Für diese Vision ist die kontinuierliche technologische Weiterentwicklung der aiaibot Plattform zentral. Eine Schlüsselrolle spielt dabei der geplante Agent Workspace, die neue Benutzeroberfläche von aiaibot, die als Grundlage für künftige Anwendungsszenarien dient. Brändi erwartet sich davon wichtige Impulse, um bestehende Lösungen gezielt weiterzuentwickeln und innovative Assistenzsysteme noch besser für Klient:innen zugänglich zu machen.
Mit dem Agent Workspace werden neue Funktionalitäten möglich. Beispielsweise das Hochladen von Dateien, die Integration der persönlichen OneDrive Ablagen oder das gezielte Auslösen von Aktionen wie dem Versenden von E-Mails. Ein weiterer entscheidender Mehrwert ist die Speicherung der gesamten Kommunikation. Dadurch können Mitarbeitende und Klient:innen jederzeit auf frühere Interaktionen zurückgreifen und Arbeitsprozesse nachvollziehbar und nachhaltig gestalten.
Gleichzeitig entsteht damit eine persönliche, geschützte Umgebung für jede einzelne Person. Ein individueller Workspace, auf den andere keinen Zugriff haben. Informationen, Dokumente und Kommunikationsverläufe bleiben klar zugeordnet und vertraulich. Damit wird ein erster wichtiger Schritt in Richtung einer «persönlichen Assistenz» umgesetzt.
Brändis Erfolg dient als Vorbild für Organisationen in sensiblen oder komplexen Umfeldern. Die Geschichte zeigt, wie KI nicht nur Prozesse optimieren, sondern auch soziale Werte wie Inklusion und Zugänglichkeit fördern kann. Durch die enge Zusammenarbeit mit aiaibot und den Fokus auf intuitive Tools hat Brändi eine Grundlage geschaffen, die als Inspiration für andere Organisationen mit ähnlichen Herausforderungen dient.
Die Chatbot-Integration auf unserer neuen Webseite hat die Beantwortung häufiger Fragen revolutioniert und die Benutzerfreundlichkeit enorm gesteigert.
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